Gesichtsmasken

Eine Gesichtsmaske bekommt man nicht nur bei einem entspannten Kosmetiktermin verpasst. Seit 20.04. besteht in Rwanda Maskenpflicht für
alle, die sich auf ihrem Weg zum Einkauf draußen aufhalten. Das wurde so ganz nebenbei in einer Erklärung des Gesundheitsministeriums am 19.04. zum aktuellen Stand der Corona-Infektionen bekannt gegeben. Selbstverständlich
wird auch noch einmal daraufhin gewiesen, dass weiterhin der übliche Mindestabstand von 1,50 Metern zu wahren ist. Eine Erklärung, warum Masken hilfreich und nützlich sind, gab´s auch noch über Twitter gratis dazu.

Masken gibt es auch hier in unterschiedlichen Ausführungen und zu unterschiedlichen Preisen. In den lokalen Pharmacy-Shops kann man die
üblichen grün- weißen OP-Masken erhalten. Einige LKW- und Motorradfahrer tragen die Schutzmasken mit eingebautem kleinem runden Filter. Wir wollten jedoch gern die lokale Wirtschaft unterstützen und haben uns daher Gesichtsmasken aus traditionellen Kitenge-Stoffresten nähen lassen.

Eine Freundin hatte uns einen guten Tipp gegeben. KigaliFAAM.com. Nach Anfrage per WhatsApp wurde mir sofort eine Preisliste zugeschickt und in weniger als 5 Minuten hatte ich die Bestellung aufgegeben. Thomas bezahlte
mit “Mobil Money” (MOMO), ein bargeldloser Transfer vom Handy. Nun haben wir 8 Stück für 21 EUR frei Haus geliefert bekommen und hoffen, dass wir den fleißigen Näherinnen damit ein kleines Einkommen sichern konnten.
Wir spendieren auch einer Nachbarin und Kollegin von Thomas zwei Masken, schliesslich wollen wir nicht täglich unsere neuen Accessoires wechseln. Elisabeth freut sich schon auf die Masken. Sie sehen auch ganz witzig aus aber das Tragen wird eine Herausforderung. Man schwitzt wirklich enorm darunter sobald man sie länger als 5 Minuten verwendet und das noch einmal mehr bei Temperaturen um die 25 °C.

Viel Spaß!

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